Probiotische Darmsanierung: Großputz im Bauch

3. Die probiotische Darmsanierung: Großputz im Bauch

Wenn Symptome wie Durchfall, Blähungen oder Verstopfung auftreten, liegt der Gedanke, die Ursache im Darm zu suchen, nicht weit. An eine Darmsanierung sollten wir allerdings auch denken, wenn es häufig zu Infekten kommt, sich Heilungsprozesse verzögern, oder ein hoher Cholesterinspiegel auftritt und der Arzt zunächst keine akuten Krankheitsursachen dafür finden kann. Auch Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Kopfschmerzen gehören zu den vielen Symptomen, die auf einen Darm hinweisen, der außerhalb der Balance geraten ist.

Eine Diagnose ist oft schwierig, weil die Bandbreite von Symptomen sehr groß und individuell ist. Daher kann eine probiotische Darmsanierung Hinweise geben, ob der Darm aus dem Lot geraten ist, wenn dadurch Linderung oder Heilung erfolgt. In jedem Fall steigert sie das Wohlbefinden und setzt Energie frei.

Probiotische Darmsanierung: Reinigung des Darms

Wenn ein Großputz im Bauch ansteht, stellen Sie sich auf eine mindestens zweiwöchige – idealerweise noch längere – Kur ein. Doch, was gilt es eigentlich aufzuräumen? Schlichtweg, was nicht in den Darm gehört, etwa Schad- und Giftstoffe oder Abbaureste von Stoffen, mit denen unser Verdauungssystem nichts anfangen kann, etwa aus industriell gefertigten Lebensmitteln. Ist die Ernährung zu fett- und eiweißreich, bilden sich sogenannte Schlacken, die sich Tag für Tag auf der Darmschleimhaut absetzen und alle Abläufe bei der Erhaltung der Darmflora behindern.

Mittlerweile bekannt ist die nachhaltig schädliche Wirkung von Antibiotika, weswegen sie nur mit Bedacht eingesetzt werden sollten: Diese Medikamente unterscheiden nicht zwischen nützlichen und schädlichen Mikroorganismen und töten nicht nur Krankheitserreger ab, sondern auch jene wertvollen Bakterien, die das Immunsystem eigentlich im Kampf gegen „feindselige Eindringlinge“ wie Bakterien, Viren und Pilze unterstützen sollen. Wird anschließend keine Sanierung der Darmflora durchgeführt, kann es daher zu häufigen grippalen Infekten und anderen gesundheitlichen Störungen kommen wie Pilzinfektionen auf Haut und Schleimhäuten. Nach der Antibiotikaeinnahme werden die Reihen in der schützenden Phalanx so stark gelichtet, dass es Monate dauern kann, sie wieder aufzubauen.

Deswegen sollten Sie ab der ersten Einnahme eines Antibiotikums genügend Probiotika zu sich nehmen. Ziel muss sein, den dringend notwendigen probiotischen Bakterien wieder ein Milieu zu schaffen, in dem sie sich optimal vermehren können, um ihre Anzahl wieder in Balance zu der Anzahl schädlicher Mikroorganismen zu bringen. Ideal ist die Einnahme von Probiotika wie „Abdigest“:  Jede „Abdigest“-Kapsel enthält 16 Milliarden lebende Keime aus acht ausgewählten Bakterienstämmen. Diese Kapseln sind auch unabdingbarer Begleiter bei der Darmsanierung.

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Unterstützung bei der Darmsanierung

Zur Reinigung des Darms können Sie beispielsweise Flohsamenschalen verwenden. Sie quellen im Darm auf und lösen Schlacken. Heilerde für die innere Anwendung bindet Schadstoffe und Säuren. Achten Sie bitte stets auf genügend Flüssigkeitszufuhr, damit es nicht zu Verstopfungen kommt und die Schadstoffe ausgeleitet werden können. Während der Darmsanierung haben Sie sich vielleicht bereits an stilles Wasser gewöhnt. Bleiben Sie dabei und verzichten Sie zukünftig auf Kohlensäure. Stilles Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Rotbuschtees sind ideal. Trinken Sie regelmäßig über den Durst!

Wenn Sie dauerhaft gesunden oder gesund bleiben wollen, sollten Sie sich weiterhin darmfreundlich ernähren. Verzichten Sie auf Lebensmittel, die Ihrem Darm nicht gut tun. Ein gesunder Darm steckt dann die eine oder andere Ernährungssünde locker weg.

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Artikelbild: © kei907