Ballaststoffreiche Rezepte

Ballaststoffreiche Rezepte: So gelingt der schonende Umstieg

Ballaststoffe gelten als natürliches Heilmittel – nicht nur gegen Verdauungsproblemen. Aus einer gesunden Ernährung sind die wertvollen Pflanzenfasern nicht wegzudenken. Doch für Reizdarm Betroffene gibt es im Bezug auf ballaststoffreiche Rezepte einige Grundregeln zu beachten.

Ballaststoffe sind ein unverzichtbarer Bestandteil gesunder Ernährung: Sie regen die Verdauung an, binden Schadstoffe, lindern Verdauungsbeschwerden und verkürzen Aufenthaltszeit der Nahrung im Körper. Was für gesunde Menschen verträglich ist, kann bei Reizdarm Patienten jedoch zu Komplikationen führen und die Symptome im Einzelfall sogar verstärken. Aufgrund der vielfältigen Ausprägungen und Ursachen von RDS lässt sich dabei keine allgemeingültige Diät vorgeben: Ob und mit welchen Lebensmitteln sich ballaststoffreiche Rezepte also positiv auswirkt, müssen Sie im Selbstversuch herausfinden. Dabei empfiehlt sich eine schonende Einführung ballaststoffreicher Ernährung über eine Zeitspanne von etwa 4 bis 8 Wochen, um unerwünschte Nebenwirkungen durch eine allzu schnelle Umstellung zu vermeiden. Vollkornbrot, Vollkornreis, Kartoffeln oder grüner Salat eignen sich für den Anfang besonders gut, anschließend kann die Aufnahme von Faserstoffen langsam gesteigert werden. Die folgenden Rezepte helfen Ihnen dabei, den Einstieg zu meistern. Viel Spaß beim Kochen!

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Schnelles Schweizer Müsli

  • Die Milch in ein Schälchen geben und die Haferflocken darin kurz einweichen.
  • Die Birne waschen und samt Schale und Kerngehäuse zu den Haferflocken reiben. Zitronensaft und Zucker dazugeben und das Müsli verrühren.

Zutaten

für 1 Portion

  • 2 EL Milch
  • 2 EL Haferflocken
  • 1 Birne
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 EL Zucker

Geflügel-Gemüse-Ragout

  • Den Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen.
  • Die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Broccoli waschen und die Röschen ablösen. Den Stiel schälen und in kleine Würfel schneiden. Broccoli und Möhren in der Hälfte der Gemüsebrühe bissfest garen.
  • Das Hähnchenfilet kalt abspülen und trocken tupfen. Die Margarine erhitzen und das Filet darin langsam rundherum gar braten.
  • Die restliche Brühe mit Schmand und Zitronensaft aufkochen. Die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser anrühren, in die Sauce geben und 1 Minute köcheln lassen.
  • Das Hähnchenfleisch in Scheiben schneiden, mit Mais, Broccoli und Möhren in die Sauce geben und sanft erwärmen. Das Ragout mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Teller anrichten.

Zutaten

für 1 Portion

  • 80 g Naturreis
  • 100 g Möhren
  • 100 g Broccoli
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Hähnchenbrustfilet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 EL Margarine
  • 1/2 EL Schmand
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 50 g Mais

Asia-Salat mit Rinderfilet

  • Den Reis nach Packungsanweisung mit Salz bissfest garen. Danach abkühlen lassen.
  • Den Mu-Err-Pilz in Wasser einweichen. Die Zuckerschoten waschen, putzen und in Salzwasser bissfest garen. Anschließend abgießen.
  • Das Fleisch kalt abspülen, trocken tupfen, in Scheiben und danach in Streifen schneiden. 1 EL Öl erhitzen und das Fleisch darin 4 Minuten Braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Pilz in Streifen schneiden, zum Fleisch geben und kurz mitbraten.
  • Die Ananas in Würfel schneiden und mit Mais, Bambussprossen, Zuckerschoten, Fleisch, Pilz und Reis mischen.
  • Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Das restliche Öl mit Knoblauch, Essig und Sojasauce zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing mit den vorbereiteten Zutaten mischen und den Salat kurz durchziehen lassen. Vor dem Essen mit Kräutern bestreuen.

Zutaten

für 1 Portion

  • 60 g Basmatireis
  • 1 Mu-Err-Pilz
  • 40 g Zuckerschoten
  • 150 g Rinderfilet
  • 2 EL Öl
  • 1 Scheibe Ananas
  • Salz
  • Pfeffer
  • 40 g Mais
  • 40 g Bambussprossen
  • 1/4 Knoblauchzehe
  • 1/2 EL Sherryessig
  • 1/2 EL Sojasauce
  • fein geschnittene Kräuter

Diese ballaststoffreichen Rezepte haben sich bereits bei vielen RDS Patienten bewährt. Da die Reaktionen einzelner Patienten aber sehr unterschiedlich sein können, kann eine Verträglichkeit nicht garantiert werden.

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Artikelbild: © kei907

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