Apfelessig

Probiotische Lebensmittel: Apfelessig

Wir haben Ihnen bereits verschiedene probiotische Lebensmittel vorgestellt. Darunter waren zum Beispiel Buttermilch und Sauerkraut. In diesem Beitrag geht es um ein weiteres probiotisches Lebensmittel, dem viele gesundheitliche Vorteile zugeschrieben werden. Es handelt sich um Apfelessig. Erfahren Sie nicht nur, warum er so gesund ist, sondern unter anderem auch, wie der fruchtige Essig hergestellt wird.

Wie wird Apfelessig hergestellt?

Gewonnen wird Apfelessig, wie der Name bereits erahnen lässt, aus Äpfeln. Diese werden zunächst zu Apfelsaft verarbeitet. Danach findet ein doppelter Gärprozess statt. Durch den ersten Gärprozess, bei dem Hefen den enthaltenen Zucker in Alkohol verwandeln, wird Apfelwein gewonnen. Dieser wird dann weiter zu Essig vergoren. Bei diesem Prozess verwandeln Essigsäurebakterien den Alkohol des Apfelweins in Essigsäure. Dabei bilden sich genau wie bei der Fermentierung anderer Lebensmittel unter anderem auch Milchsäurebakterien.

Gesundheitliche Vorteile des Apfelessigs

Apfelessig ist bereits seit vielen Jahren als bewährtes Hausmittel bekannt und wird auf verschiedenen Gebieten eingesetzt.

Wie profitiert der Darm?

Unter anderem hat Apfelessig eine positive Wirkung auf die Darmgesundheit. Die enthaltenen Milchsäurebakterien sowie die Essig- und Apfelsäure sorgen für eine gesunde Darmflora, indem Sie ein leicht saures Milieu schaffen und damit die Verbreitung der „schlechten“ Bakterien im Darm verhindern. Für diesen probiotischen Effekt ist es wichtig, einen natürlichen Apfelessig zu verwenden – dazu weiter unten mehr. Darüber hinaus regt Apfelessig die Bildung von Verdauungssäften an und fördert damit ebenfalls die Verdauung.

Eine bewährte Methode gegen Verdauungsprobleme ist eine Art Kur, bei der über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen morgens ein Apfelessigtrunk getrunken wird. Dafür werden 2 Teelöffel Apfelessig mit 200 Milliliter Wasser verdünnt in kleinen Schlückchen noch vor dem Frühstück getrunken. Um den Geschmack etwas zu versüßen, kann noch ein Teelöffel Honig dazugegeben werden. Dieser Trunk ersetzt aber natürlich nicht einen Besuch beim Hausarzt, wenn der Darm regelmäßig Probleme macht.

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Welche weiteren gesundheitlichen Vorteile hat Apfelessig?

Über die verdauungsfördernden Wirkungen hinaus, hat der Apfelessig noch viele weitere Vorteile in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden zu bieten. So wirkt er sich unter anderem positiv auf den Typ-2-Diabetes und das Lymphsystem aus. Zudem unterstützt Apfelessig den Fettabbau und vermeidet Heißhungerattacken, indem er den Blutzuckerspiegel reguliert. Als Mittel zur Besserung gilt der aus Äpfeln gewonnene Essig zum Beispiel auch bei

  • Allergien
  • Problemen mit den Nasennebenhöhlen
  • Gicht
  • Arthritis.

Worauf ist bei der Auswahl des Apfelessigs zu achten?

Apfelessig ist nicht gleich Apfelessig. Viele gesunde Probiotika enthält er, wenn er möglichst naturbelassen und nicht pasteurisiert ist. Die Naturbelassenheit ist gut an der Farbe des Essigs zu erkennen. Der Apfelessig sollte bräunlich bis leicht goldfarben sein. Außerdem ist wichtig, dass er trüb und nicht klar ist. Wird die Flasche mit dem Apfelessig gegen das Licht gehalten, ist bei einem guten naturbelassenen Produkt eine an ein Spinnennetz erinnernde Substanz zu erkennen. Diese wird auch als „Essigmutter“ bezeichnet. Zudem sollte der Apfelessig aus ganzen Äpfeln und nicht nur aus den Schalen und dem Kerngehäuse oder aus Saftkonzentrat und Essig hergestellt sein.

Kleiner Tipp zum Schluss: Säureangriff auf die Zähne abwehren!

Abschließend haben wir noch einen kleinen Tipp für Sie: Wenn Sie Apfelessig konsumieren, versuchen Sie, den Kontakt des Essigs mit Ihren Zähnen so gut es geht zu vermeiden. Denn die Säure des Essigs kann die Zähne angreifen. Spülen Sie Ihren Mund deshalb im Anschluss mit Wasser nach. Mit dem Zähneputzen sollten Sie etwa eine halbe Stunde warten, da Sie sonst mit der Zahnbürste die Zahnoberfläche schädigen können. Gleiches gilt übrigens auch nach dem Verzehr von säurehaltigem Obst.

Bildnachweis: © alicja neumiler – Fotolia.com

 

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