Weizen ein wachsendes Problem

Weizen – ein wachsendes Problem

Kaum ein Lebensmittel hat einen so schlechten Ruf wie der Weizen: Dickmacher & Krankmacher. Und dann ist da auch noch der Bestandteil Gluten, der ohnehin immer mehr in Verruf gerät. Aber nicht nur Weizen enthält Gluten. Auch andere Getreidesorten sind problematisch. Dazu gehören beispielsweise Dinkel, Roggen und Gerste. Sie alle enthalten das Klebereiweiß. Die Medien und Lebensmittel propagieren es regelrecht: Esst kein Weizen! Und am besten: Nehmt (teurere) Alternativprodukte. Doch das ist lange nicht nur Hype und Geldmacherei.

Glutenunverträglichkeit & Zöliakie

Glutenunverträglichkeit und Zöliakie gibt es wirklich. Betroffene vertragen kein Gluten. Während ersteres eine Unverträglichkeit wie beispielsweise die Laktoseintoleranz ist, ist letzteres eine wirkliche Erkrankung. Denn bei einer Unverträglichkeit löst der Verzehr entsprechender Inhaltsstoffe zwar unangenehme Symptome aus, schadet aber nicht langfristig. Wer unter einer Zöliakie leidet, den macht der Verzehr von Gluten – bereits in minimaler Dosis – krank. Betroffen sind etwa 1 % der Bevölkerung.

Darüber hinaus gibt es auch Weizenallergien, die bereits durch das Einatmen von Weizenstaub erkenntlich werden. Typische Symptome sind Niesen, Atembeschwerden und Ausschläge. Aber auch Symptome, die den Magen betreffen, sind gängig. Diese Art der Allergie gegen Weizen ist häufig als Bäckerasthma bekannt.

Noch wenig bekannt ist die atypische Weizenallergie. Während sich beim Bäckerasthma Antikörper und Mastzellen, also das körpereigene Immunsystem, gegen den Weizen „wehrt“, spielen diese bei der atypischen Weizenallergie keine wirkliche Rolle. Auch die Symptome treten teilweise erst einige Stunden später auf.

Betagluten

Ich reagiere auf Weizen oder Gluten – was soll ich tun?

Wer nach dem Verzehr von Weizen oder anderen glutenhaltigen Lebensmittel Bauchschmerzen und andere Symptome bekommt, der sollte dies auf den Grund gehen. Häufig hilft es schon, entsprechende Lebensmittel zu meiden bzw. nur in geringen Maßen zu verzehren. Dennoch ist es sinnvoll, einen Fachmann aufzusuchen, um die Autoimmunerkrankung Zöliakie auszuschließen. Ein Fachmann kann außerdem dabei helfen, die Ernährung umzustellen, um auch ohne glutenhaltige Nahrungsmittel eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.

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