Ratgeber Darmsanierung: Ein gesunder Darm für ein gesundes Leben

Darmsanierung für die Darmgesundheit

Immer mehr Menschen leiden an Erkrankungen des Magen Darm Bereichs. Sie klagen über Symptome wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsbestandteilen nehmen zu und auch das Reizdarmsyndrom und andere funktionelle Störungen sind immer weiter verbreitet.

Auf der Suche nach möglichen Ursachen richten wir unser Augenmerk auf den Darm. Dieses lange verkannte Organ ist die Quelle vieler Beschwerden und kann damit auch zum Ausgangspunkt ihrer Linderung werden. Ein gesunder Darm gilt als Basis für das Wohlbefinden von Körper und Seele. Die Darmsanierung findet in diesem Zusammenhang als Methode der Heilung immer mehr Anerkennung. Wer über Bau und Funktion des Darms einiges weiß, sieht deutlich den Zusammenhang zwischen Darmbeschaffenheit und Wohlbefinden und warum die Darmsanierung eine wichtige Behandlungsform ist. Darauf möchten wir im Folgenden aber noch etwas genauer eingehen.

Infoletter

Die Darmflora – die fleißigen „Untermieter“

Insgesamt wohnen etwa 100 Billionen Mikroorganismen im menschlichen Körper, bekannt sind davon etwa 1400 Arten. Es gibt darüber noch viel zu forschen. Doch wichtige Eckdaten sind bereits jetzt bekannt.

Diese Mikroorganismen leisten die Arbeit der Verdauung. Das heißt, sie zerlegen die Nahrung in ihre Bestandteile und sorgen für das Ausscheiden der nicht benötigten Stoffe.

Ist die Darmflora gestört, kann eine Darmsanierung sinnvoll sein.

Ist die Darmflora gestört, kann eine Darmsanierung sinnvoll sein.

Auf zwei Arten kann die Darmflora gestört sein:

Einige Mikroorganismen nehmen unkontrolliert zu und breiten sich in andere Körperregionen aus. Das löst Störungen im Organismus aus.

 

Mit „Darmflora“ ist die Besiedlung der Darmschleimhaut durch Mikroorganismen, also kleinste Lebewesen, gemeint. Die Zusammensetzung der Besiedlung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie wird in den ersten Lebensjahren gebildet und entwickelt ein in sich geschlossenes Gleichgewicht.

Als Richtwert für eine gesunde Darmflora können folgende Werte gelten:

Im Dünndarm befinden sich 95 Prozent Milchsäurebakterien (Laktobazillen) und 5 Prozent Streptokokken.

Der Dickdarm ist von 40 Prozent Bifidobakterien und 40 Prozent Bacteroides besiedelt. 20 Prozent der Mikroorganismen sind Streptokokken, Laktobazillen und andere. Diese Mikroorganismen leben in einer Symbiose mit ihrem „Wirt“. Das heißt, dass beide Seiten von diesem Zusammenleben profitieren.

Um die Beschaffenheit der Darmflora zu verbessern, eignet sich eine Darmkur.

 

Die zweite Art ist weitaus bekannter: Mikroorganismen werden zerstört und der Ablauf des Verdauungsprozesses wird auf diese Weise behindert. Auch andere Auswirkungen im Körper sind möglich. Auslöser kann zum Beispiel die Einnahme von Antibiotika sein, als deren Nebenwirkung starker Durchfall auftritt.

Die Zusammensetzung der Darmflora ist bei jedem Menschen individuell. Sie entwickelt sich zum Zeitpunkt der Geburt und wird durch die Ernährung in den ersten Lebensmonaten geprägt. Eine gestörte Darmflora kann Erkrankungen begünstigen. Deshalb ist es wichtig, gut für die „Untermieter“ des Darms zu sorgen.

Den Darm pflegen – eine Darmsanierung ist wichtig für den ganzen Körper

Viele Mediziner sind sich heute einig: Ein gesunder Darm ist eine wichtige Voraussetzung für die gesamte körperliche und psychische Gesundheit. So weiß man zum Beispiel von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Hauterkrankungen, Migräne und vielen anderen Erkrankungen, dass sie bessern oder ganz verschwinden, sobald der Darm wieder in sein ihm eigenes Gleichgewicht gebracht wird. Dieses Gleichgewicht wird zum einen durch die Darmpflege erreicht und zum anderen durch eine gezielte Darmsanierung.

Die Pflege des Darms erfolgt durch eine gesunde, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung. Ausreichendes Trinken ist wichtig für den Verdauungs- und Ausscheidungsprozess. Ein hoher Anteil von frischem Obst und Gemüse, möglichst oft roh genossen, trägt zu einer gesunden Darmtätigkeit bei. Mit Zucker und industriell hergestellten Nahrungsmitteln sollte dagegen sparsam umgegangen werden.

Doch was, wenn der Darm trotzdem aus dem Gleichgewicht gerät? Dann helfen wir ihm mit einer Darmsanierung. Das ist der umgangssprachliche Begriff für die Symbioselenkung. Die Behandlung bedeutet, die nützlichen, positiven Darmbakterien zu vermehren, so dass der Verdauungsprozess wieder reibungslos verläuft.

Die Darmsanierung kann in Begleitung eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden. Doch vielfach ist in „Eigenregie“ die Einnahme eines Präparates wirkungsvoll, das den Darm mit nützlichen, positiven Bakterien neu besiedelt.  Ein Beispiel hierfür ist Abdigest. Abdigest ist ein Mittel zur probiotischen Darmsanierung. Die möglichen Folgen einer solchen Darmsanierung sind vielfältig: Durchfall durch Antibiotika Einnahme geht zurück, Nahrungsmittelunverträglichkeiten verschwinden, ein Reizdarmsyndrom beruhigt sich, Migräne und Hauterkrankungen bessern sich, das Immunsystem wird stärker und auch das Körpergewicht kann reduziert werden.

Gesponsert

Außer einer darmgesunden Lebensweise ist es also in jedem Fall lohnend, den Darm gezielt mit einer Darmsanierung zu unterstützen.
Sie begehen immer noch kleinere oder größere „Ernährungssünden“? Dann werden Sie deutlich von der Darmsanierung profitieren und vielleicht ganz von selbst die eine oder andere Veränderung in Ihrer Ernährung vornehmen.

Banner_Broschuere620_2017

Artikelbild: © kei907

Weiterführende Informationen

Begriffserklärung Darmreinigung, Darmsanierung und Darmkur  Hilfe bei Raizdarm

Leave a Reply