Reizdarmsyndrom Symptome - So macht sich die funktionelle Störung bemerkbar

Reizdarmsyndrom Symptome – so macht sich die Krankheit bemerkbar

»Ein Messer dreht sich im Bauch«

»Ich verspüre heftige Magenschmerzen«

»Alles steht unter Feuer«

»Ich fühle mich krank«

»Ein Stechen und Ziehen…«

Die Beschreibungen der von Patienten verspürten Reizdarmsyndrom Symptome sind so facettenreich wie das Krankheitsbild selber. Gerade funktionelle Störungen sind in ihrer Wahrnehmung eher subjektiv, was dem behandelnden Mediziner die Diagnose nicht gerade erleichtert. Jeder Mensch hat seine eigenen, individuellen Körperempfindungen und darüber hinaus auch seine persönliche Art, sie in Worte zu fassen.

Reizdarmsyndrom Symptome – ein wechselndes Krankheitsbild

Charakteristisch für funktionelle Störungen ist ein häufig wechselndes Krankheitsbild. Viele Reizdarmpatienten klagen beispielsweise über Bauchschmerzen. Diese treten oft mit wechselnder Intensität an unterschiedlichen Stellen des oberen, mittleren und unteren Abdomen auf. Die Palette der Schmerzempfindungen reicht dabei von »chronisch leicht« bis »krampfartig schwer«. Schon das zeigt, dass die Reizdarmsyndrom Symptome äußerst vielfältig sind.

Banner_Abdigest_klein300_2017Im Gegensatz dazu steht die Beobachtung, dass der Gesamteindruck des Patienten oftmals nicht dem eines kranken Menschen entspricht. Tatsache ist jedoch, dass die Betroffenen unter teils dramatischen Beeinträchtigungen leiden, die – im Arztgespräch erwähnt – nicht selten den Verdacht auf eine hypochondrische Störung lenken.

Die Häufigkeit des Stuhlgangs liegt meist in den Grenzen von 3 x pro Tag bis 3 x pro Woche, daher handelt es sich nach klinischer Definition bei diesem Reizdarmsyndrom Symptom nicht um Durchfall bzw. Verstopfung. Da die Beschwerden aber mit den typischen Beeinträchtigungen dieser Krankheitsbilder einhergehen (heftiger Stuhldrang, krampfartige Schmerzen, breiiger Stuhl etc.) und daher für den Betroffenen einen groben Einschnitt in die Lebensqualität darstellen, werden sie im weiteren Verlauf des Buches als Durchfall bzw. Verstopfung bezeichnet.

Im Verlauf dieses Ratgebers werden Sie Gelegenheit haben, die Wechselbeziehungen der Symptome zu überprüfen. Voraussetzung dafür ist aber eine sorgfältige diagnostische Abklärung, über die Sie im Artikel Reizdarmsyndrom: Die Diagnose mehr erfahren.

Reizmagensyndrom Symptome

  • Brennende, krampfartige oder dumpfe Bauchschmerzen
  • Druck- und Völlegefühl
  • Sodbrennen (mit saurem Aufstoßen)
  • Oberbauchschmerzen
  • Aufstoßen
  • Frühes Sättigungsgefühl
  • Übelkeit
  • Brechreiz und/oder Erbrechen
  • Oberbauchbeschwerden, die im
    Hungerzustand auftreten und nach Nahrungsaufnahme gebessert werden
  • Appetitlosigkeit
  • Gefühl eines aufgetriebenen Bauches
  • Brennen der Zunge (am Gaumen)
  • Schluckbeschwerden
  • Trockener Mund

Reizdarmsyndrom Symptome

    • Durchfall (Diarrhoe) und durchfallartige Beschwerden
    • Verstopfung (Obstipation)
    • Durchfall und Verstopfung im Wechsel
    • Abdominelle Schmerzen (»diffuse Leibschmerzen«)
    • Krampfartige Schmerzen nach dem Essen
    • Mit Schmerzen verbundene Blähungen (Flatulenz)
    • Stuhlunregelmäßigkeiten mit Erleichterung nach dem Stuhlgang (bei Durchfall)
    • Gefühl der unvollständigen Entleerung (bei Verstopfung)
    • Gefühl eines aufgeblähten Bauches (Meteorismus)
    • Starker, überraschender Stuhldrang
    • Breiiger bis wäßriger Stuhl, teils mit Schleimbeimengungen, häufig morgens nach dem Frühstück
    • Ständige oder häufig wiederkehrende Beschwerden

Die Aufstellung vermittelt einen Überblick über alle bisher bekannten und durch Studien belegten Reizdarmsyndrom Symptome. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Beschwerden von Reizmagen und Reizdarm getrennt aufgeführt, auch wenn dies für die klinische Praxis keine besondere Bedeutung hat.

Bei dieser Liste der Reizdarmsyndrom Symptome handelt es sich um eine Zusammenstellung aller bisher bekannten Symptome. In den meisten Fällen klagen die Betroffenen lediglich über einige der aufgeführten Beeinträchtigungen. Nicht auszuschließen ist auch, dass weitere, nicht genannte Beschwerden im Zusammenhang mit einer funktionellen Störung des Verdauungsapparates auftreten können.

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Artikelbild: © kei907

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