Darminfektion - Ein Problem, besonders für RDS Patienten

Darminfektion – eine Ursache des Reizdarmsyndrom

Nicht selten kommt die Frage auf, ob eine Darminfektion mit einem Reizdarmsyndrom zusammenhängen kann. Ob vielleicht sogar das Eine das Andere hervorruft oder begünstigt? In den letzten Jahren wurden verschiedene Studien durchgeführt, bei denen der Einfluss einer Darminfektion auf die Entstehung eines Reizdarmsyndroms untersucht wurde. Die Forscher kamen dabei zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Infektionen des Verdauungstraktes eine große Rolle spielen bei der Genese funktioneller Störungen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Darminfektion als Reizdarm Ursache – diese Studien schaffen Gewissheit

In einer großen Untersuchung verglich man über 300 Patienten, die unter einer Entzündung des Darmtraktes litten, mit den Daten von über einer halben Million gesunder Menschen. Auslöser der Infektionen waren Campylobakter, Salmonellen und andere Bakterien. Ein halbes Jahr nach Abklingen der Darminfektion konnte bei 4% der Infektions-Patienten ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden, während der Anteil in der Kontrollgruppe gesunder Personen mit 0,3 Prozent deutlich niedriger lag. Nach einer Darminfektion ist also das Risiko, eine funktionelle Störung zu entwickeln, um das 13-fache erhöht.

Die Schwere der vom Reizdarmsyndrom verursachten Gesundheitsbeschwerden und der Alltagsprobleme werden von Außenstehenden häufig unterschätzt. Klassische Therapieangebote versagen in den meisten Fällen. Ein neuartiges Supplement aus der orthomolekularen Medizin macht Betroffenen jetzt neue Hoffnung. Es handelt sich um eine Kombination aus Nähr- und Vitalstoffen, die mit der Symbiose des Mikrobioms, der Darmschleimhaut und mit dem Serotoninhaushalt assoziiert sind. Unter dem Namen Omnitadin ist das Präparat in Apotheken und im Versandhandel erhältlich. (gesponsert)

Eine andere Studie errechnete sogar eine um das 23-fache gesteigerte Wahrscheinlichkeit. Dabei ist die Gefahr, im Anschluss an eine infektionsbedingte Diarrhoe an einem Reizdarmsyndrom zu erkranken, umso größer, je länger der Durchfall anhält.

Auch wenn dem Betroffenen die Erkenntnis, dass seine persönliche Krankheitsgeschichte mit einer vergleichsweise harmlosen Darminfektion in Gang gesetzt wurde, in der Therapie seiner bereits manifestierten Beschwerden wenig Nutzen bringt, so kann sie dennoch dazu beitragen, die Unsicherheit zu senken und das Gefühl des „Ausgeliefertseins“ zu vermindern.

Mehr dazu: Das Reizdarm-Programm, Medizinverlag Nordwest, EUR 1,99 (gesponsert)

Banner_Broschuere620_2017

Artikelbild: © kei907

Weiterführende Informationen

Diät bei Reizdarm  Darmsanierung

Leave a Reply